Profilaufsetz-
und Montageportal
Das Profilaufsetz- und Montageportal ist ein Vollportal das sich
auf einem Gleissystem mit einer Spurbreite von 14,750 m bewegt.
Zum Positionieren ist ein Schleichgang für die x-Achse vorgesehen.
An diesem Portal sind ein Heftplatz-manipulator mit Greifer und
ein Kran angebracht. Diese laufen synchron in der x und y-Achse.
Beim Arbeiten mit dem Kran, ist der Manipulator in der z-Achse ganz
nach oben gefahren. Diese Lage wird vor der Nutzbarkeit des Krans
automatisch geprüft.
Durch
den Manipulator und den dazugehörigen Greifer werden die
entsprechenden Profile aufgenommen, transportiert, positioniert,
abgelegt und angedrückt. Durch die Bauform des Greifers kann
der Manipulator auch Profile aus einer Profilkassette nehmen.
Durch eine spezielle Verbindung zwischen Portal und Manipulator
(Lagerung) weicht er Stößen aus, so daß er nicht
beschädigt wird. Sollte dieses bei einer Bewegung in Richtung
der x- oder y- Achse geschehen, so wird die Bewegung des Portals
bis zum Halt abgebremst und kann erst mit neuen Befehl fortgesetzt
werden.
Die Bedienung der Manipolatorfunktionen und des Portals sind in
der Bedientafel am Manipulator vereint. -
Arbeitshöhe 0 bis ca. 2.0m oberhalb der Baustation
- zu handhabende Stahlprofile gemäß Greiferkröpfung
z.B. Flachwulstprofile bis 430 x 21 und Flachmaterial, Winkelstahl
bis zu einer Schenkellänge von 85
mm
- max. handhabbare Masse 0,5 t
- Teile spannen pneumatisch, erforderlicher Druck 5 bar
- einfacher Greiferwechsel mittels Wechselsystem
- Andrücken der Teile mit max. 5 kN auf die Arbeitsplatte
- Verfahrgeschwindigkeit bewährte Eilganggeschwindigkeit
z: 100...150 mm/s
x: 250...250 mm/s
y: 300 500 mm/s
- Hochlauf und Abbremskriterien einstellbar
- Schleichgang x- und y-Achse
- Steuerung (SIEMENS) und der Motorsteuerung (SEW) sind in einem
Schaltschrank 800 x 1000 x 600 untergebracht.
Der
Kran, welcher sich parallel mit dem Heftplatzmanipulator bewegt,
ist in der Lage bis zu 1,2 t anzuheben. Dieser kann mit Aufnahme
und Anschlagmitteln versehen werden.
5 Roboterstation
Jede Roboterschweißstation
wird bei der Mikropaneeleherstellung mit jeweils zwei Robotern
auf ein Portal bedient.
Die Portale der Roboterstationen sind als Vollportale ausgebildet
und überfahren den jeweiligen Stationsbereich. Um die Lage
der Baugruppe auf den Paletten zu erkennen, sucht sich der Roboter
den Nullpunkt des Bauteils.
Um bestmögliche Umgebungsbedingungen zu schaffen, werden
die Schweißdämpfe an den Robotern abgesaugt.
Die
Roboterstationen werden über das Transportsystem wahlweise
mit Paletten und Baugruppen (Mikropaneele), welche in der Baustation
zum Schweißen vorbereitet werden, beliefert Der Bediener
weist den Robotern des Portals der jeweiligen
Station die Kennung der Baugruppe zu. Durch eine separate Schnittstelle
zum werfteninternen Datennetz, werden über die Kennung die
geometrischen Daten (Tribon-System) der Baugruppe gegeben. Diese
werden in das roboterinterne System (Robin 97) eingeladen und
für den Schweißvorgang und Bewegungsvorgang der Roboter
aufbereitet. Sollten Elemente fehlen, so können diese vom
Bediener in Robinmod gestaltet werden. Wenn es Flächen gibt,
die Robin 97 nicht erkennt, so werden diese dem Bediener angezeigt.
Auch hier kann der Bediener die fehlende Information eingeben.
|